Erleben und Erfahren – Bewegungs-Räume öffnen – für uns und die Kinder

"Von Kopf bis Fuß im Gleichgewicht"

Verspielt und völlig offen im Augenblick- Die Entdeckungsreise beginnt mit der Erlaubnis leicht zu werden, leicht zu sein. Das innere Kind ist unser Begleiter, dabei erlauben wir uns zu entdecken, was immer schon DA IST.

„Bewegte Welt“

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Bewegungsräume für Kinder schaffen –

die sie sonst draußen in der Natur vorfinden würden, übertragen auf Leitern, Hocker, Balancier-Stangen, Schaukelbretter, Hühnerleitern, Kippelscheiben, und einiges mehr, laden die Kinder ein zum Kriechen, Krabbeln, Klettern, Balancieren, Rutschen, Springen.

Damit unterstützen wir ihren unermüdlichen Drang eigenständig zu probieren und zu forschen.

Alle Materialien sind kombinierbar und dienen als vielseitige und bewegliche Bauelemente. Somit bieten sie einerseits den Kindern die Möglichkeit, sich Bewegungslandschaften zu bauen, die sie in ihrem eigenem Zeitmaß und eigener Dynamik erkunden dürfen und die der Entfaltung ihrer Geschicklichkeit und Bewegungsfreude Raum geben.

Bewegung und Spiel greifen ineinander, ergänzen sich und schaffen immer neue Herausforderungen, denen sich Kinder mit Ausdauer stellen, wenn wir sie hierin ungestört lassen.

Andererseits beantworten die Stangen, Leitern, Bretter und Co. das Bewegungsverhalten der Kinder ganz  von selbst. Die Kinder erleben ihre Körperlichkeit und ihre Fähigkeiten. Indem sie sich barfuß bewegen, begreifen sie über ihre Fußsohlen die unterschiedlichen Oberflächen und entdecken die Lebendigkeit ihrer Zehen, mit denen sie für einen sicheren Halt sorgen. Somit ist Greifen immer auch ein Begreifen, ist Fassen immer auch ein Erfassen und darüber hinaus wird klar, warum Verstehen immer etwas mit Stehen zu tun hat.

Hierbei geht es um nichts Bestimmtes und nicht weniger um Alles, was Wachstum und Entwicklung ermöglicht und den inneren Plan erfüllt.

All diese Erfahrungen werden die Kinder in den Alltag übertragen können: Wie verhalte ich mich, wenn es wacklig wird? Wie falle ich? Wieviel kann ich mir zumuten? Wann gehe ich lieber zurück und probiere etwas anderes? Ich kann mir Zeit lassen.

Um diesen Prozess natürlich und körpernah begleiten zu können, ist es für uns Erwachsene hilfreich, wenn wir uns selbst in diesen Entdeckungsraum begeben. Diese Erfahrung erschließt uns ein ganzheitliches Erkennen. Somit wird das selbst Erfahrene den Blick auf das Kind grundlegend verändern und vertrauensvolle, tragfähige Beziehungen entstehen lassen.

Die Weisheit des Körpers nutzen – Zapchen, eine Embodiment Methode zum Sich-Wohlfühlen

Die Achtsamkeit für die eigenen Grenzen und das persönliche Tempo stehen im Mittelpunkt jeder Übung – ist es genug, brauche ich eine Pause? Wieviel Abstand oder Nähe möchte ich gerade? Durch den spiele- rischen Wechsel von Distanz und Nähe, Autonomie und Verbindung kann der Übende lernen, genau den Abstand zu finden, der seinem momentanen Bedürfnis entspricht. Wer seine Grenzen als sicher erlebt, kann anderen mit mehr Offenheit begegnen.

Durch die einfachen, humorvollen Übungen kann ich auf lustvolle und spielerische Art meinen Körper spüren und dabei fühlen wie mir Energie zuwächst.  Darin erlebe ich mich fließend, im Innen und Außen. Wenn ich mit mir in Kontakt bin, bin ich auch direkter, spontaner und natürlicher in Beziehung mit anderen. 

  

 


Fotoauswahl mit Kindern an den Hengstenberg Geräten, drinnen und draußen:


http://hengstenberg.federleicht-und-baerenstark.de/wp-content/uploads/2015/11/Bewegungsbilderbuch.pdf.